Nik Hartmann: «Unsere Online-Community ist grossartig!»
Fast eine Million haben die JRZ-Beiträge angesehen, unzählige haben ihre Beiträge gepostet. Kurz: Die Unterstützung war auch in den Sozialen Netzwerken fast unfassbar.
Es lohnt sich nicht, sich lange mit Zahlen aufzuhalten. Doch weit über 80'000 Facebook-Unterstützer, fast 900 Follower auf Twitter, unzählige Posts, Tweets, Kommentare und «Gefällt mirs» - das ist grossartig.
Es wurde angefeuert. Es wurde kritisiert. Und nie verlor die Online-Community das Ziel aus den Augen: Möglichst viele Spenden für Kinder zu sammeln, die im Krieg aufwachsen müssen - die Solidarität war riesig.
Virtuelle Aktionen, echtes Geld
Viele machten auf ihre Aktionen aufmerksam und sammelten so noch mehr Spenden, andere liessen sich von Facebook inspirieren bei ihrem Spendebetrag.
Patrick zahlte jedes Mal, wenn er sich auf Facebook eingeloggt hat. Und zwar soviel, wie die Uhr zeigte. So summierte sich der Spendenbetrag von Tag zu Tag. Letztes Statusupdate am Donnerstag: «Es ist jetzt 20.00 Uhr, das heisst neu: 288.50 CHF + 20.00 CHF = 308.50 CHF.»
Twitterer mit Herz
Erstmals haben sich auch Twitterer mit DRS 3 verbunden für «Jeder Rappen zählt». Erinnert ihr euch an «hosae»? Donnerstag-Nacht hat er ein Twitterer-Treffen organisiert. 140 sollten kommen und je einen Franken mitbringen.
Gekommen sind 33. Und sie brachten 1800 Franken!
Oder «leumund». Für jeden neuen Follower zahlte er einen Franken. Und durch weitere Unterstützungen von Firmen und anderen Twitterern sammelte er 2500 Franken.
Aus dem Internet in die «echte Welt»
Es war der Donnerstag, als die Energie aus der virtuellen Welt auf die ganze Schweiz überschwappte: Blau, soweit das Auge reichte. Hunderte strömten auf den Bundesplatz und zeigten sich in blau - schweizweit waren es wohl Zehntausende.
Der Blaue Tag, der auf Facebook entstand, immer grösser wurde und schliesslich in die reale Welt überschwappte: Das wars, das Highlight von JRZ 2010 aus Social-Media-Sicht. (jam)






