Am Ende: «Wir haben alles gegeben - unser Herz und unsere Energie»
Grosse Gefühle: Nik Hartmann frühmorgens in der Glasbox in Luzern. (Martin Oswald/DRS 3)
Die Müdigkeit ist ihnen tief ins Gesicht gezeichnet, JRZ hat nach 6 Tagen seine Spuren hinterlassen. Entsprechend gross ist die Vorfreude aufs Finale am Samstagabend und den damit verbundenen Auszug aus der Glasbox.
Nik Hartmann, der JRZ zum dritten Mal erlebt, versucht seine Gefühle in Worte zu fassen: «Ich weiss gar nicht so genau, wie man all dem hier sagt. Es war einfach wieder unglaublich, all die Menschen, diese Begeisterung, dieses Miteinander...»
Gesicht fühlt sich taub an
Erneut habe er kaum geschlafen, habe alles gehört, was in der Glasbox lief. «Ich bin jetzt in diesem übermüdeten Zustand, bei dem sich das eigene Gesicht ganz taub anfühlt.» Kollegin Anic Lautenschlager erscheint frisch geschminkt und macht einen äusserlich fitten Eindruck. Doch sie gibt zu:
«Weil man weiss, dass es am Samstagabend endet, investiert man alle Energie und das ganze Herz. Und jetzt sind wir dann leer.»
Begeistert hat Anic die Menschenmenge vor der Glasbox. «Man hätte schon am Mittwoch oder Donnerstag meinen können, wir stehen kurz vor dem Finale. Nik stimmt mit ein: «Die Menge an Leuten hier ist einfach unglaublich.»
Ich will Fleisch!
Ob sie sich nach JRZ auf etwas Ruhe freuen und sich zurückziehen? Anic zieht die Achseln hoch und meint: «Keine Ahnung, ich weiss aber dass ich noch Weihnachtsgeschenke kaufen muss.»
Und je näher das Ende von JRZ 2011 kommt, desto stärker wird auch die Vorfreude auf feste Nahrung nach einer Woche fasten.
«Ich will was Fleischiges, Salziges, Fettiges», sagt Anic Lautenschlager hungrig.
«Es war wie Spitzensport»
Kathrin Hönegger war zum ersten Mal in der Glasbox und was sie erlebt hat, beschreibt sie als «Feuerwerk, das nicht mehr aufhört». Kathrin sitzt auf einem bequemen Sessel, sucht nach Worten, während draussen zwei als Hasen verkleidete Luzerner vor der Box tanzen. «Nonstop staunen», «Sehr hart, sehr intensiv», «Es war wie Spitzensport», «Dauerrausch». Es sei einfach schwierig, das Erlebte in Worte zu fassen. Das 'normale' Leben könne sie sich gar nicht mehr vorstellen.
Schliesslich gähnt sie und sagt lachend: «Ich würde am liebsten 24 Stunden lang schlafen.» Bald könnt ihr das, Kathrin, Nik und Anic.
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