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Dienstag, 15.12.2009

«Glücklich aber müde» - so gehts den drei Moderatoren

Am dritten Tag in der Glasbox haben sich die drei JRZ-Moderatoren Nik, Mario und Judith mit dem neuen Zuhause angefreundet. Sie schwärmen vom tollen Publikum und finden vor lauter Aufregung kaum Schlaf. Hier erzählen die drei von ihren bisherigen Erfahrungen.

Judith Wernli reicht einem Spender eine Autogramm-Karte nach draussen.

Judith Wernli: «Die Leute draussen sind grossartig»
An der Seite von Mario Torriani und Nik Hartmann hat die DRS 3-Moderatorin keinen leichten Stand, aber auf die Frage, wie es ihr in der Box gehe, streckt sie beide Daumen nach oben.

Besonders die vielen fröhlichen Leute auf dem Bundesplatz begeistern Judith Wernli. «Viele Kinder bringen selbstgebastelte Sachen - so süss.»

Dass sie pausenlos von Kameras gefilmt wird hat Judith schon fast vergessen. «Eine Kollegin hat mir eine SMS geschrieben, ich solle mir nicht ständig durch die Haare fahren.»

Nach zwei kurzen Nächten ist Judith etwas müde. «Ich will nichts verpassen und getraue mich fast nicht, ins Bett zu gehen.» So sitzt sie auch lange nach ihrer Schicht noch auf dem Sofa und liest durch die unzähligen Reaktionen der über 13'000 Facebook-Fans und in der E-Mail-Inbox.

Nik Hartmann: «Für mich als Rampensau ist die Glasbox ein Paradies»
Er kommt einfach nicht zur Ruhe. Wer Nik in der Glasbox beobachtet, hat den Eindruck, der Moderator werde niemals müde. Doch auch er braucht hin und wieder ein paar Stunden Rückzug ins Bett. Dort lässt er seine Eindrücke Revue passieren.

«Ich bin begeistert vom Volk auf dem Bundesplatz und von unseren tollen Hörerinnen und Hörern. Wir bekommen auf allen Kanälen super Feedback, das freut mich.»

Nik vergleicht die Spendenwoche mit einem Marathon. Zwar müsse man sich die Kräfte etwas einteilen, aber trotzdem alles geben. Und das tut er. «Es ist mir nicht peinlich rumzutanzen.»

Die Moderatoren verzichten während dieser Woche aufs Essen. Nik trank bisher 2 Suppendrinks, einen halben Eiweiss-Shake und einen Früchtemix. «Erstaunlicherweise verspüre ich keinen Hunger, hier läuft so viel, ich denke gar nicht ans Essen.»

Mario Torriani: «JRZ ist das Beste, was ich je gemacht habe.»
Auch der Dritte im Bunde schwärmt von den vielen Leuten, die auf den Bundesplatz in Bern kommen und DRS 3 die Treue halten. Diese Arbeit mache riesigen Spass.

«Ich bin dauernd auf Adrenalin, ich bin dauernd hungrig, ich bin dauernd müde. Aber es macht dauernd Spass.»

Er sagt es und dreht den Regler auf, um einem Besucher vor der Glasbox für seine gespendeten 50 Franken zu danken. Judith und Nik bekommen davon nichts mit. Die beiden versuchen ein paar Stunden zu schlafen, bevor auch sie wieder ins Rampenlicht treten. Bis Samstagabend ist noch viel Zeit!




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