«Jeder Rappen zählt» - Ein Gedicht
Eine Mücke fliegt mit Malaria,
des Nachts in ein Haus in Afrika.
Mit klarem Ziel und unbeirrt,
ob Sie einen Spender finden wird?
Eines sei hier klargestellt.
Auch wenn das Jucken nicht gefällt,
das einen am nächsten Tage plagt,
nicht das Problem ist, sei gesagt.
Wie am Anfang schon betont,
ein grösseres Problem im Tiere wohnt.
Ein Erreger klein und fies,
der gute Launen schnell vermiest.
Denn womöglich erregt es ein Fieber,
und jedem Menschen ist viel lieber,
wenn er dies nicht erleben tut,
und er sagen kann: «Mir geht's gut!»
Und trifft es Menschen die nicht liquide,
weder Netze noch Insektizide,
ihr eigen nennen dürfen dann,
es schnell ungemütlich werden kann.
Das letzte Vieh und auch Maschinen,
mit dem sich Familien das Geld verdienen,
werden in der Not oft schnell verkauft,
so nimmt das Elend seinen Lauf.
Doch zurück zu unserer Mücke,
die geschickt durch eine Lücke,
in das Haus geflogen ist,
und frisches Blut doch sehr vermisst.
Hat Sie den Menschen dann erspäht,
wird auch nicht lange Zeit verschmäht.
Der Sinkflug wird schnell eingeleitet,
und zum Pieksen vorbereitet.
Der Stachel scharf nach vorne zeigt,
Ihr Körper stark zum Boden neigt.
Wie ein Pfeil kommt Sie geschossen,
bis zum letzten ist Sie entschlossen.
Als die Mücke begreifen tut,
was jäh gestoppt hat Ihren Flug,
ist Sie dann auch bald schon gerichtet,
und die Erreger mit Ihr vernichtet.
Die Mücke wusste nicht Bescheid,
das nicht vor all zu langer Zeit,
Im TV und im Radio,
in einem Land ganz anderswo.
Geld gesammelt wurd' zum Zwecke,
Sie zu bringen um die Ecke.
Seht Ihr Leut' in diesem Lande,
was auch schon die kleinste Spende.
In Afrika bewirkt und dann,
man auch dort in Ruhe schlafen kann.
So seid gütig und helft mit,
jeder noch so kleine Schritt,
führt uns zum Ziel das ist gewiss,
«Jeder Rappen zählt» vergesst das nicht!






