Niederlande: 3FM
Auch in Holland harrten 2009 hunderte von Menschen bei Schneefall vor der Glasbox aus. (3FM)
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Jahr 2004 |
| Jahr 2005 Thema: Kinder im Kongo Spenden: 2'203'549 Euro |
| Jahr 2006 Thema: Landminen-Opfer Spenden: 2'648'495 Euro |
| Jahr 2007 Thema: Trinkwasser für die Welt Spenden: 5'249'466 Euro |
| Jahr 2008 Thema: Flüchtlinge der Welt Spenden: 5'637'961 Euro |
2003 wurde erstmals gesammelt. Zwar wurde noch nicht aus einer Glas-Box gesendet. Die Radiomacher tourten aber mit einem Bus durchs Land und sammelten Geld für ein Behinderten-Ferienheim. Die Zuhörer konnten gegen eine Spende einen Radiosong wünschen. So kamen bis zum Ende der Aktion 16'000 Euro zusammen.
Ein Jahr später wollten die Macher von 3FM das Ganze ein bisschen professioneller aufziehen. Schnell kam die Idee mit der Glas-Box. Diese wurde in der holländischen Stadt Utrecht aufgestellt. Es wurde fünf Tage live aus dieser Box gesendet. Gesammelt wurde für die Betroffenen des Bürgerkriegs in Darfur. Durch den Darfur-Konflikt sind Tausende von Menschen auf der Flucht und hungern. Zusammen mit dem niederländischen Roten Kreuz wurde erstmals unter dem Namen «Serious Request» Geld gesammelt. Aus Solidarität mit den Betroffenen in Darfur verzichteten die drei Moderatoren über den ganzen Zeitraum der Aktion aufs Essen.
Die Radiostation war von der Anteilnahme ihrer Hörer überwältigt. Und so wurde dieses Charity-Projekt fortgesetzt. Bereits 2007 beteiligten sich zwei andere europäische Radiostationen an «Serious Request», einerseits der Belgische Kanal «Studio Brussel» und unsere Schweizer Kollegen von «Couleur 3». Ein Jahr später kamen der Schwedische Sender «P3» sowie die Station «Ghetto Radio» aus Afrika mit ins Boot.
Das Konzept wurde bei allen teilnehmenden Sendern beibehalten. Es wurde immer eine Woche, 24 Stunden aus einer Glas-Box in einer Stadt des jeweiligen Landes gesendet.
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