Hilfe für Mütter in Not in der Schweiz
Auch bei uns in der Schweiz leben Mütter und ihre Kinder unter prekären Umständen. (Keystone)
Die Glückskette wird einen Teil der Spenden von «Jeder Rappen zählt» ihrer Sozialhilfe Schweiz zukommen lassen. Die Sozialhilfe der Glückskette hilft Menschen in der Schweiz punktuell und meist in Ergänzung zur Unterstützung öffentlicher und privater Sozialhilfeeinrichtungen mit einem einmaligen «Notbatzen», um eine vorübergehende Notlage zu lindern.
Diese Notbatzen werden nach präzisen Kriterien vergeben. Gesuche für Mütter in Not können nach der Sammelwoche über den Sozialdienst der Wohngemeinde oder über private Sozialdienste bei der Glückskette eingereicht werden. Es werden also einzelne Personen, aber keine Institutionen unterstützt.
Unterstützt werden können Gesuche von Frauen (auch Frauen, die mit einem Partner zusammenleben) für sich selbst und ihre Kinder, für folgende Engpässe:
- Krankheitskosten (einschliesslich psychologische Unterstützung)
- Zahnarztkosten
- Miete, Heizung, Strom
- Umzug/Neueinrichtung
- Geburtskosten (Kinderwagen, Kinderbett, Windeln usw.)
- Kinderbetreuung, Krippe
Wichtig bei der Gesuchstellung sind diese Punkte:
- Die Hilfe richtet sich an bedürftige Frauen/Mütter.
- Die Beitragsgesuche müssen aufzeigen, inwiefern die Lebenssituation der Begünstigten eine Notlage darstellt.
- Personen, die von einem Sozialdienst unterstützt werden, müssen ihr Gesuch über diesen Sozialdienst stellen.
- Personen, die bereits einmal von der Glückskette unterstützt wurden, können nicht ein zweites Mal unterstützt werden.
- Die Höhe der Beiträge wird von Fall zu Fall eingeschätzt und ist vom Gesamtanzahl Personen die im Haushalt leben abhängig. Es wird sowieso ein «Notbatzen» bleiben.
Alain Geiger, Leiter der Projektabteilung, erzählt im DRS 3-Interview, worum es beim Thema geht und wie die Spenden eingesetzt werden.






