Game-Tipp: Skaten auf dem Sofa
Tolle Sprünge, klobiges Design: Das ist Skate 3.
Auch wenn Stars wie Jason Lee (als Schauspieler bekannt z.B. aus dem Film «Chasing Amy») und Grössen der Skaterszene das Spiel bevölkern - der wahre Star von «Skate 3» ist die Steuerung.
Wie schon in den zwei Vorgängerversionen steuert man bei «Skate 3» mit dem linken Stick die Ausrichtung und die Balance des Körpers und mit dem rechten Stick die Beine. Will man etwa einen «einfachen Ollie» springen, zieht man den Stick nach unten und lässt ihn dann nach oben schnellen.
Üben ohne Zeitverschwendung
Weil die Stick-Bewegung eine Entsprechung in der echten Beinbewegung hat, hat die Steuerung etwas Körperliches. Man kann die schwierigsten Tricks nur reproduzieren, wenn man die Bewegung wirklich verinnerlicht hat.
Was im realen Sport gilt, gilt auch im Game: Üben, üben, üben. Das Spiel unterstützt das seriöse Perfektionieren der Sprünge: Man kann direkt zu Herausforderungen springen, an bestimmten Stellen Marker setzen und per Knopfdruck wieder dahin zurückspringen, um immer schön von der gleichen Stelle aus anfahren zu können. Dank dieser Möglichkeiten ist das Spielgefühl sehr entspannt: Aufgeben fühlt so nie wie Zeitverschwendung an.
Aufdringlicher Markenkult
Ärgerlich ist der aufdringliche Kommerz in der virtuellen Skaterwelt: Die Hintergrundgeschichte ist, dass wir eine eigene Marke gründen, und jeder Erfolg im Spiel wird in verkauften Skateboards gemessen. Wir fahren unseren ersten Trick und dank dem Foto davon verkaufen wir gleich Tausende von Brettern.
Dazu kann man Hunderte von T-Shirts, Schuhen und Kappen echter Marken freischalten und seine Figur damit ausrüsten. Inhaltlich macht dies keinen Sinn (warum sollen wir andere Marken tragen, wenn wir im Spiel unsere eigene Marke verkaufen sollen?) - und nervt daher nur. (sg/beg)
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