Marlon Roudette: «Songs sind harte Arbeit»
Marlon Roudette
Gestatten: Marlon Roudette. Seine Stadt ist London, sein Alter 28 und sein Talent gross. Als Sohn einer Designerin und eines britischen Erfolgsproduzenten verbrachte er einen Teil seiner Kindheit in Musikstudios und Ateliers . Er lebte in England und später in der Karibik, wo er sein Flair für Musik weiter pflegte, ehe er als 17-Jähriger nach London zurückkehrte.
Im Jahr 2000 war das. Seither war Marlon Roudette auf Schweizer Ski-Pisten am Snowboarden, hat in Londoner Pubs Bier gekübelt und vor allem hat er für seine Band Mattafix grandiose Songs geschrieben, darunter den Welthit «Big City Life».
Ideen-Notiz ins Handy
Und falls es noch Zweifel darüber gegeben haben sollte, wie talentiert der Mann wirklich ist, hat er nun mit seinem ersten Solo-Album nachgedoppelt. Und ausgekoppelt: die Single «New Age», die schnurstracks auf Platz 1 der Schweizer Single Charts marschierte.
Marlon Roudette hat ein goldenes Händchen für Hits. Die Ideen dafür fallen ungebunden von Ort und Zeit zu, wie er im Interview mit Hitparaden-Moderator Nik Thomi erzählt. Flugs notiert er die Ideen-Fragmente auf seinem Handy und überträgt den Berg an Song- und Text-Schnipseln einmal im Monat auf seinen Computer.
Fluchen? Muss nicht sein!
Bis dann ein Song fertig ist, muss er noch mächtig viel Arbeit hineinstecken. Harmonien schleifen, Arrangements ausfeilen, Texte veredeln. «Das ist wohl bei allen Kreativen der Fall: ob Bildhauer, Maler oder Chefkoch - hinter einem gelungenem Werk steckt 90 Prozent Arbeit.»
Hitparaden-Moderator Nik Thomi ist natürlich auch abseits der musikalischen Trampelpfade ein neugieriger Mensch und fragt Marlon Roudette, wie er es denn mit dem Fluchen halte. Worauf Marlon antwortet, Fluchen müsse nicht sein, es lasse sich doch immer ein besseres Wort finden. -- Zehn Minuten später.
Wirklich nicht?
Nik spricht ihn auf die nicht funktionierende Mattafix-Website an. Marlon antwortet wie aus der Pistole geschossen: «F*ck! Da muss ich grad meinem Manager ein Mail schreiben. F***ing terrible!»
Robin Alder
Im Interview mit Hitparaden-Moderator Nik Thomi verrät Marlon Roudette, warum es für ihn kein Problem ist, über eine schmerzliche Trennung zu singen.
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