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«Mueter» von Adrian Stern
Compilation von «Jeder Rappen zählt»

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Pop-Geschichten: Nullerjahre

Fünf Geschichten von fünf Schweizer Songs, die uns nach dem Jahrtausendwechsel in den Ohren haften geblieben sind. Die sogenannten Nullerjahre waren diese Woche auch Thema in der DRS 3 Jahresserie «DRS 3 Schweizer Pop-Geschichten».

Und wir liessen Euch wieder darüber abstimmen, welcher der Songs Euch am besten gefällt. An erster Stelle stehen demnach Lunik mit ihrem bislang grösstem Hit «Little Bit». Knapp dahinter folgt Singer/Songwriterin Sophie Hunger mit «The Tourist». Auf Platz 3 liegt  Adrian Stern mit «Ha nur welle wüsse», gefolgt von Weyermann mit «Echo», auf Platz 4 und Bonaparte mit «Too Much» an fünfter Stelle.

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Lunik: «Little bit»

Millennium? Da war doch Mal was. Der befürchtete Zusammenbruch weltweiter Computernetze zum Jahrtausendwechsel blieb bekanntlich aus. Zur Jahrtausendwende begann dafür einer Berner TripHop-Formation, deren Sound zu Beginn von Computern, von Loops, Samples und einer sanften Frauenstimme getragen wurde.  So richtig durchzustarten vermochten Lunik allerdings erst im Jahr 2006, als sie ihren Songs einen organischeren Anstrich verpassten. Bis heute ist Luniks grösster Hit «Little Bit», ein nicht ganz alltäglicher Lovesong. Eine junge verführerische Frau verliebt sich in einen verheirateten Mann.

Song-Ausschnitt hören Die Geschichte zum Song

 


Sophie Hunger: «The Tourist»

Als Sophie Hunger mit Stephan Eicher und den Young Gods tourte, galt sie noch als Geheimtipp. Der Durchbruch kam 2008 mit ihrem ersten offiziellen Album «Monday's Ghost». Die Zürcher Sängerin und Songwriterin ist heute europaweit bekannt und spielt im Juni am Glastonbury Festival in England, eines der renomiertesten Festivals in Europa. Bei DRS 3 erzählt Sophie Hunger die Geschichte zum Song «The Tourist».

Song-Ausschnitt hören Interview mit Sophie Hunger

 

 


Adrian Stern: «Ha nur welle wüsse»

Als Gitarrist unter anderem von Michael von der Heide spielte sich Adrian Stern die Finger wund, bis er den starken Drang verspürte selber als Frontmann in Erscheinung zu treten. Mit seinem sauberen Songwriting traf er den Nerv der Radiostationen, mit seinen Texten die Teenies und sein «Lusbueb»-Image machte ihn schnell zum Wunschschwiegersohn bei einer älteren Generation. Lange brauchte der begnadete Songwriter nicht für seinen ersten Hit: «Ha nur welle wüsse» machte Stern zum Star und brachte seine Solo-Karriere ins Rollen.

Song-Ausschnitt hören Die Geschichte zum Song

 


Weyermann: «Echo»

Noch in den 90er Jahren, als nicht mal 16jähriger, nahm Adrian Weyermann, damals mit der Zürcher Band Crank, seine ersten Songs auf. In den Nullerjahren startete der Wetziker solo durch: Zuerst als Adrian Weyermann, dann nur noch als «Weyermann». Sein Song «Echo» aus dem Jahr 2007 entwickelte sich schnell zum Ohrwurm. Auf DRS 3 verrät Adrian Weyermann, dass der Song ein einziges Flickwerk ist: Aus Improvisationen an einem ungestimmten Klavier und aus dem Refrain eines früheren Crank-Songs aus dem Jahr 1996.

Song-Ausschnitt hören Die Geschichte zum Song

 


Bonaparte: «Too much»

Tobias Jundt ist ein Reisender und Suchender. Der Berner zog in die Welt, fand in Barcelona erste Musiker für seine Band Bonaparte und liess sich schliesslich in Berlin nieder. Diese Stadt und eine internationale Grossbesetzung gaben Jundt den perfekten Rahmen, um das entstehen zu lassen wonach er suchte: Seinen eigenen Sound. Den Schweizer Markt wollte er eigentlich gar nicht beackern, doch dass die Musik von Bonaparte kein reines Berliner Thema blieb scheint im Nachhinein nur logisch. Mit «Too Much» hat das Kollektiv einen Live-Knüller geschaffen, der den Weg auf CD und in die Schweiz finden musste.

Song-Ausschnitt hören Die Geschichte zum Song

 


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