Album-Kritik: Baschi ist mit grossen Gefühlen «Auf grosser Fahrt»
Baschi macht sich nicht schlecht als Filmikone James Dean.
James Dean ist uns in seinen Rollen als verwegen, rebellisch, aber auch verletzlich in Erinnerung - und Baschi bemüht sich sehr mit der Hollywood-Legende verglichen zu werden. So posiert er auf den Bildern auf dem Cover und im Booklet in unverkennbarer Dean-Manier.
Und auch die Songs seiner ersten hochdeutschen CD, die sich wie gehabt um die grossen Gefühle und die Zweifel daran drehen, spiegeln dieses Bild eines jungen Mannes, der zwischen cool, zerbrechlich und verzweifelt schwankt: mal druckvolle, mal sanftere Melodien - mit einem gerüttelt Mass an Pathos - zu (an)klagenden Texten füllen das Album.
Baschi in Hochdeutsch ist wie Baschi in Schweizerdeutsch
Die Songs auf «Auf grosser Fahrt» sind Baschis Schweizer Hits dermassen ähnlich, dass man schon nach ein paar Takten nicht mehr gewahr ist, dass hier hochdeutsch gesungen wird.
Baschi bleibt also seinem Erfolgsrezept treu. Und damit kann das Album im Deutschen Markt sicher mithalten. Jedenfalls ist es nicht schlechter als andere Produktionen für das selbe Käufersegment aus Deutschland - allerdings auch nicht besser, im Sinn von «spezieller». (gj/ewa)






