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03.02.2012

Johann Schneider-Ammann: «Im Vergleich geht es der Schweiz insgesamt gut»

Im Rahmen von «Crashkurs Wirtschaft» darf natürlich einer nicht fehlen: Johann Schneider-Ammann, seines Zeichens Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Vorlkswirtschaftsdepartement EVD. DRS 3-Moderator Mario Torriani hat ihm in Sachen Schweizer Wirtschaft auf den Zahn gefühlt.

Johann Schneider-Ammann plädiert dafür, miteinander in Dialog zu bleiben. (key)

Der Bundesrat nahm sich Zeit, ausführlich auf unsere Fragen zu antworten, wirkte locker und gutgelaunt. Und ihm gefällt sehr, dass sich DRS 3 eine ganze Woche lang mit verschiedenen Aspekten der Wirtschaft intensiv beschäftigt. Wirtschaft betreffe schliesslich alle, auch die, die sich nicht gross dafür interessieren, so Schneider-Ammann.

Grundsätzlich stimmt ihn die aktuelle Lage der Schweizer Wirtschaft optimistisch, im Vergleich mit anderen Ländern gehe es uns gut und vor allem für die zweite Jahreshälfte rechne der Bundesrat mit positiven Zahlen.

Nahe bei den Leuten
Aber Schneider-Ammann sieht nicht nur aller Orten Sonnenschein: Er stehe in täglichem Kontakt mit Unternehmern und Arbeitnehmer-Vertretern und er wisse, dass die grösste Sorge diejenige um den Arbeitsplatz sei. Die schleichende Desindustrialisierung mache ihm Sorgen und er führe dazu auch Gepsräche mit allen Beteiligten, aktuell seien die Probleme bei Novartis Thema.

Einem Hörer, der ein KMU besitzt, rät der Bundesrat, mit seinen Sorgen «sichtbar» zu sein und damit notfalls bis zu ihm selber durchzudringen. Man müsse miteinander reden, so liessen sich immer wieder Lösungen finden.

Wie Schneider-Ammann über die Schweizer Wirtschaft und die Ängste und Sorgen der «Kleinen» denkt, hört Ihr im Interview: 

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Das ganze Interview mit Bundesrat Schneider-Ammann
Hören (15:31)

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