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(Keystone)

Mittwoch, 6.4.2011

Tschernobyl: 25 Jahre nach der Katastrophe

Am 26. April 1986 ereignete sich im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl der bis dahin schwerste nukleare Unfall. Eine Explosion führte dazu, dass grosse Mengen radioaktiven Materials in die Luft geschleudert wurden. Radioaktive Stoffe verteilten sich über die nördliche Halbkugel, insbesondere über Europa.

Noch heute sorgt Tschernobyl für heftige Diskussionen. So ist man sich noch immer uneinig über das tatsächliche Ausmass der Katastrophe. Die Zahl der Toten, die an den Folgen der radioaktiven Verstrahlung starben, wird je nach Quelle von einigen Tausend bis zu mehr als 100'000 angegeben. Klar ist: Nach dem Unfall stiegen die Schilddrüsenkrebsfälle in Weissrussland, Russland und der Ukraine dramatisch an.

Das Gebiet um den Unglücksreaktor wird noch lange verseucht bleiben. Die Sperrzone ist mittlerweile auf ein Gebiet von 4300 Quadratkilometer ausgedehnt worden.

Die aktuellen Unfälle in Fukushima rücken den 25. Jahrestag von Tschernobyl in ein neues Licht.

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Tschernobyl (Bildstrecke)
Tschernobyl
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Tschernobyl: Ursachen und Folgen der Katastrophe

Am Samstag, den 26. April 1986 explodierte im AKW von Tschernobyl ein Druckröhrenreaktor. Konstruktions- und Bedienungsfehler führten zur Kernschmelze und zur Explosion des Reaktormantels. 32 Menschen starben auf der Stelle.  Mehr


Tschernobyl ein Vierteljahrhundert nach der Katastrophe

Der Unfall im Atomkraftwerk von Tschernobyl am 26. April 1986 war bis dahin die folgenschwerste nukleare Katastrophe. Noch heute, ein Vierteljahrhundert später, leiden Menschen an den Folgen der radioaktiven Verseuchung.


Nach dem Unfall: Die Angst in der Schweiz

In den ersten Tagen nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl wurden kaum Informationen an die Öffentlichkeit weitergegeben. Einen «Unfall» im Kernkraftwerk Tschernobyl meldete die amtliche Nachrichtenagentur erstmals am Abend des 28. Aprils 1986.  Mehr


Verantwortlich für dieses Dossier:

Emilie Buri


Mehr zum Stichwort:

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