Die Krise, ihre Ursachen und Auswirkungen
(Keystone)
Vor der «Krise» war die «Krisis»: das griechische Wort hat mit unserer Krise auf den ersten Blick wenig gemein. Oder doch? Ein kurzer etymologischer Rückblick:
Krise und Krisis, erklärt in 100 Sekunden
| Ein ökonomisches Denken herrscht vor | ||
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Die Krise hat vor Augen geführt, wie sehr das ökonomische Denken in unserer Gesellschaft vorherrschend ist. Der Kulturwissenschaftler Joseph Vogl unternimmt in seinem Buch «Das Gespenst des Kapitals» den Versuch, die Gründe dafür zu beschreiben. |
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| «Man müsste die Dominanz der Kapitalmärkte brechen» | ||
| Ganze Sendung: «Joseph Vogel untersucht das Gespenst des Kapitals», Reflexe vom 26.5.2011 | ||
| Die Krise aus soziologischer Sicht | ||
| Heute werden wir von Krisen überrascht, ohne genau zu wissen, was mit uns passiert und was das für die Zukunft bedeutet. Soziologisch erörtert dies Dirk Bäcker, der sich mit der Krise in Geschichte und Gegenwart auseinandersetzt. | ||
| «Krisen sind ein Geschenk» «Wissenschaftler sind für die Krisen verantwortlich» «Der Mensch lebt ungern in Ruhe» | ||
| Ganze Sendung: «Die Zukunft der Krisengesellschaft», Reflexe vom 27.10.2011 | ||
| Kapitalismuskritik auf der Strasse | ||
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Solidarisch mit krisengeschüttelten Menschen und Nationen ist die Bewegung «Occupy Wall Street». Besonders junge Menschen gehen auf die Strasse und üben Kapitalismuskritik. Was sie antreibt, diskutieren die Journalistin Lotta Suter, Bankenspezialist Philipp Löpfe und Soziologe Ueli Mäder. |
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| «Der Kasino-Teil der Banken hat sich schweinemässig aufgeführt» (Lotta Sutter) «Die Jugendlichen wollen kein beliebiges Rädchen sein» (Ueli Mäder) | ||
| Ganze Sendung: «Jugend und Kapitalismuskritik», Kontext vom 14.10.2011 | ||
| Geld hat ein Eigenleben entwickelt | ||
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Die Krisendebatte ist immer auch eine Debatte um Geld, dessen Verschwinden und dessen Rettungsfunktion. Was ist Geld heute im Vergleich zu früher? Mit diesem Wandel setzt sich Geldsoziologe Aldo Haesler auseinander - und damit, welch unüberschaubares Eigenleben Geld mittlerweile entwickelt hat. |
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| «Ausgaben haben keinen Opfercharakter mehr» | ||
| Ganze Sendung: «Aus der Intimsphäre des Geldes», Kontext vom 4.10.2011 | ||
| Ökonomie verlangt Glauben |
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Viele Menschen haben den Glauben an Marktwirtschaft und Finanzwelt verloren. Aber Geld wird nur zur Ware verwandelt, solange es beglaubigt ist. Literaturwissenschaftler Jochen Hörisch sieht hier Analogien zur Religion - denn wer glaubt, muss sich auf Irrationales einlassen. |
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| «Die Geldillusion ist der Gottesillusion eng verwandt» «Volkswirtschaft ist glaubensintensiv wie kein zweites Fach» | ||
| Ganze Sendung: «Die Rolle der Illusion in Religion und Ökonomie», Kontext vom 14.11.2011 | ||
| Finanzkrise fordert die Ethik heraus |
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Die Krise stellt auch ganz konkrete Probleme: Etwa, wie ethisch vertretbar und sozial gerecht die Auswege aus der Krise sind. Antworten liefert der Theologe und Ethiker Christoph Stückelberger. | |
| «Die Wirtschaft soll Menschen dienen» | ||
| Ganze Sendung: «Die Finanzkrise und die Ethik», Blickpunkt Religion vom 21.8.2011 | ||
| Reaktionen aus der Kultur | ||
| Kulturschaffende sind oft Seismografen für die Stimmung während der Krise: Ob in Literatur, Film, Theater oder Kunst - hier wird nach Gründen gesucht, werden Auswirkungen und Konsequenzen beleuchtet. Stellvertretend dafür drei Sendungen zu unterschiedlichen Gattungen und Ländern: | ||
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Krise in der Literatur: Krise im Film: Krise in der Kunst: |
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