(keystone)
Armut - in der reichen Schweiz
Armut in der reichen Schweiz ist kein Widerspruch. Die hohe Lebensqualität gilt nicht für alle: Jede siebte Person in der Schweiz kann die Existenz nicht aus eigener Kraft sichern. Armut wird in der Schweiz aber gern verschwiegen und oft übersehen.
Die offizielle Armutsgrenze lag 2004 bei 2'490 Franken Monatseinkommen für einen Einpersonenhaushalt und bei 4'603 Franken für eine Familie mit zwei Kindern. Der grösste Teil der in Armut Lebenden waren kinderreiche Familien, allein erziehende Elternteile, Arbeitslose, selbstständig Erwerbende, schlecht ausgebildete oder ältere Menschen.
Wie hat sich die Definition von Armut in den letzten Jahren und Jahrzehnten gewandelt? Wer sind die Betroffenen, was sind die Ursachen? Was heisst es für Familien, wenn man jeden Franken zweimal umdrehen muss?
Downloads zum Beitrag:
Mehr zu den Stichwörtern:






