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Letztes Update: Montag, 24.10.2011

Niederlande: 3FM

«Jeder Rappen zählt!» wurde von Radio 3FM unter dem Namen «Serious Request» ins Leben gerufen. Seit 2003 sammelt das dritte Programm des Staatsradios jedes Jahr im Dezember Geld für eine gute Sache. Eine Erfolgsgeschichte.

Auch in Holland harrten 2009 Hunderte von Menschen bei Schneefall vor der Glasbox aus. (3FM)

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Das Spendenprojekt International

Niederlande «Serious Request» im Zeitraffer

Jahr 2004
Thema: Hunger in Darfur
Spenden: 916'000 Euro

Jahr 2005
Thema: Kinder im Kongo
Spenden: 2'203'549 Euro
Jahr 2006
Thema: Landminen-Opfer
Spenden: 2'648'495 Euro
Jahr 2007
Thema: Trinkwasser für die Welt
Spenden: 5'249'466 Euro
Jahr 2008
Thema: Flüchtlinge der Welt
Spenden: 5'637'961 Euro

2003 wurde erstmals gesammelt. Zwar wurde noch nicht aus einer Glas-Box gesendet. Die Radiomacher tourten aber mit einem Bus durchs Land und sammelten Geld für ein Behinderten-Ferienheim. Die Zuhörer konnten gegen eine Spende einen Radiosong wünschen. So kamen bis zum Ende der Aktion 16'000 Euro zusammen.

Ein Jahr später wollten die Macher von 3FM das Ganze ein bisschen professioneller aufziehen. Schnell kam die Idee mit der Glasbox. Diese wurde in der holländischen Stadt Utrecht aufgestellt. Es wurde fünf Tage live aus dieser Box gesendet. Gesammelt wurde für die Betroffenen des Bürgerkriegs in Darfur. Durch den Darfur-Konflikt sind Tausende von Menschen auf der Flucht und hungern. Zusammen mit dem niederländischen Roten Kreuz wurde erstmals unter dem Namen «Serious Request» Geld gesammelt. Aus Solidarität mit den Betroffenen in Darfur verzichteten die drei Moderatoren über den ganzen Zeitraum der Aktion aufs Essen.

Die Radiostation war von der Anteilnahme ihrer Hörer überwältigt. Und so wurde dieses Charity-Projekt fortgesetzt. Bereits 2007 beteiligten sich zwei andere europäische Radiostationen an «Serious Request», einerseits der Belgische Kanal «Studio Brussel» und unsere Schweizer Kollegen von «Couleur 3». Ein Jahr später kamen der Schwedische Sender «P3» sowie die Station «Ghetto Radio» aus Afrika mit ins Boot.

Das ursprüngliche Konzept wird bis heute bei allen teilnehmenden Sendern beibehalten. Es wird immer eine Woche, 24 Stunden aus einer Glasbox in einer Stadt des jeweiligen Landes gesendet.

Die aktuelle Ausgabe von «Serious Request» ist bereits in Vorbereitung.

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